Internistische Gemeinschaftspraxis Hamburger Straße in Buchholz / Nordheide

TEE = Transösophageale Echokardiographie („Schluckecho")

Bei bestimmten Fragestellungen und selten bei sehr schlechten Untersuchungsbedingungen der Farbdopplerechokardiographie durch störende Überlagerung der Lunge oder sehr übergewichtigen Patienten ist eine Ultraschall-Untersuchung des Herzens über die Speiseröhre erforderlich. Ähnlich einer Magenspiegelung wird eine Sonde (in diesem Fall Ultraschallsonde) unter örtlicher Betäubung des Mundbodens und Rachens (selten ist auch einmal eine Beruhigungsspritze erforderlich) in die Speiseröhre und selten auch in den Magen vorgeschoben. Ohne störende Überlagerungen kann das Herz und die Hauptschlagader (Aorta) im Brustkorb untersucht werden. Außerdem können einige Abschnitte des Herzens eingesehen werden, die von außen nicht dargestellt werden können. Angeborene und erworbenen Herzklappenfehler, Blutgerinnsel, Tumoren, Ablagerungen an den Klappen im Rahmen einer Entzündung (Endokarditis) und Erkrankungen der Aorta lassen sich wesentlich besser darstellen.

Zur Untersuchung muss der Patient mindestens 6 Stunden nüchtern sein, bei Gabe eines Beruhigungsmittels [Kurznarkose] darf am Untersuchungstag kein Kraftfahrzeug mehr geführt werden.